Freitag, 03. September 2010
 

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Weihnachten 2009 mit ATI

Empfehlungen für Santa Claus...


Vorwort und Einleitung

Weihnachten 2009 mit ATIAlle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, auch der heimische Zocker oder Hardware-Enthusiast ist in der Weihnachtszeit gerne bereit sich vom Rechenknecht zu lösen und sich auf ein sinnliches/konsumreiches Weihnachtsfest zu freuen. Diese Zeit wird gerne zum ausgelassenen Hardwarekauf genutzt und besonders um einen neuen Grafikboliden für den Rechner anzuschaffen.
Aus diesem Grund wollen wir euch dieses Jahr den Weihnachtseinkaufsführer präsentieren, der euch fachgerecht berät und euch die Wahl leichter macht. Natürlich werden wir nur auf Produkte aus dem Hause ATI/AMD aus unterschiedlichen Preisklassen eingehen. Als besonderen Schmankerl wagen wir auch einen kleinen Exkurs in die Welt der alternativen Grafikkartenkühler, die entweder ein besonderes Preis-/Leistungswunder oder gar Luxus-Wasserkühler darstellen.

Jetzt wünschen wir, passend zum dritten Advent, besinnliche Feiertage und viel Spaß beim Lesen.


Empfehlung: Einstiegshardware für Gelegenheitsspieler bis 100 Euro

Weihnachten 2009 mit ATIDie neue Radeon HD 5000-Grafikkartenserie von AMD/ATI ist in aller Munde, aber zur Zeit schabt gerade einmal eine Karte an der 100 Euro Grenze. Es ist die Radeon HD 5750, die von der Leistung knapp schneller rendert als die mittlerweile eher betagte Radeon HD 4850 und dabei deutlich stromsparender bleibt und Features wie DX11, Eyefinity und vier Displayanschlüsse bietet. Hier muss sich die günstigere Hardware der HD 4000-Serie geschlagen geben. Sollte der Spielekonsum doch eher nebensächlich sein, so sind günstige Radeon HD 4770 oder Radeon HD 4670 Pixelbeschleuniger ebenfalls eine gute Wahl, da sie für die meisten Spiele mit niedrigen oder mittleren Einstellungen immer noch ausreichend Leistung erbringen und nebenbei den Rechner beim HD-Filmgenuss entlasten. Preislich liegen die günstigsten Modelle der Radeon HD 4670 bei etwa 55 Euro, die Radeon HD 4770 ist ab etwa 75 Euro erhältlich und die Radeon HD 5750 ist als 512MB Version noch für knapp 87 Euro lieferbar.



Empfehlung: Mittelklassehardware für Freizeitzocker bis 150 Euro

Weihnachten 2009 mit ATIKnapp über der einhundert Euro Grenze finden sich noch ältere aber edle Perlen der HD 4800-Serie. Unter anderem siedeln die Radeon HD 4870 und die Radeon HD 4890 mit ordentlicher Performance im 120 Euro-Bereich. Zwar steht die Verfügbarkeit längst nicht mehr im Zenit, aber die DX10.1 Hardware ist immer noch gut zu haben - besser als einige der neuen Modelle. Wer sich mit dem hohen Stromverbrauch sowie den fehlenden Features im Vergleich zur HD 5000-Serie abfinden kann, wird mit einer günstigen Karte ordentlich auf seine Kosten kommen.

Die langsamere Radeon HD 5770 ist trotz ihrer passablen Verfügbarkeit weniger empfehlenswert. Dies liegt vor allem am mäßigen Preis/Leistungsverhältnis. Sollten die moderneren Fähigkeiten und der geringere Stromverbrauch wichtiger sein, so macht man mit der HD 5770 dennoch einen guten Fang. Preislich liegen die Radeon HD 4870 bei 115 Euro und die HD 4890 bei 136 Euro, die HD 5770 ist ab 130 Euro lieferbar.



Empfehlung: Performancehardware für anspruchsvolle Spieler bis 300 Euro

Weihnachten 2009 mit ATIJetzt können schon schwerere Geschütze aufgefahren werden. Mit einem Budget von bis zu 300 Euro empfiehlt sich der Kauf einer Radeon HD 5850, die selbst mit großen Herausforderungen zurecht kommt. Zur Gedankenstütze stellen wir unseren XFX Radeon HD 5850 Artikel zur Seite. Unterm Strich bietet die Karte durchweg viel Performance fürs Geld und verfeinert das Paket mit diversen Features der HD 5000-Serie gepaart mit einem guten Verbrauch.

Wenn es dann doch etwas schneller sein darf, dem seien zwei Radeon HD 5770 als CrossFire-Kombination ans Herz gelegt. Auch wenn diese Konstellation ein CrossFire-taugliches Mainboard mit zwei PCI-Express-Slots voraussetzt, kann, wie in unserem Test gezeigt, die Performance überzeugen. CrossFire ist endlich den Kinderschuhen entwachsen und so positionieren sich die Karte in ein attraktiven Preisgebiet. Gelistet ab 215 Euro ist die Radeon HD 5850 erst ab 230 Euro lieferbar, zwei Radeon HD 5770 ergeben sich zu 260 Euro.



Empfehlung: High-End für bis zu 450 Euro

Weihnachten 2009 mit ATIIn dieser Preisklasse führt kein Weg an der Radeon HD 5870 vorbei. Die Consumer-Karte mit den bis Dato meisten Transistoren ist eine ungeschlagene Einzelchipkarte mit extrem vielen Reserven für leistungshungrige Spiele. Anbei empfehlen wir unseren Artikel über die PowerColor HD 5870, für weitere Informationen. Auch wenn die HD 5870 überzeugen kann, so hat sie den gleichen Nachteil, wie die bereits erwähnte HD 5850, nämlich die niederschmetternde Verfügbarkeit. Eine sofortige Lieferung wird bei dem Top-Modell erst ab 400 Euro garantiert. Jedoch sind derzeit Exemplare schon ab 314 Euro gelistet - mit entsprechender Wartezeit.

Darüber hinaus wäre in diesem Preisbereich ein CrossFire-Gespann aus zwei HD 5850-Pixelbeschleunigern eine Überlegung wert. Dies geht aber nur über einen günstigen Preis, der momentan nur von unbekannten Lieferterminen gezeichnet ist. Interessierte mit viel Geduld und Glück werden aber durch die Leistung reich belohnt.



Empfehlung: High-End für Enthusiasten ab 450 Euro

Weihnachten 2009 mit ATISollte beim Weihnachtseinkauf das Geld keine Rolle spielen, so kann man bedenkenlos zur 520 Euro teuren Radeon HD 5970, der schnellsten Grafikkarte auf unseren Globus greifen. Aber dennoch muss auch der Rest des Computers einigermaßen aktuell sein. Besonders ausschlaggebend ist eine leistungsstarke CPU, die mindestens zur Core i5/i7-Riege von Intel oder zur übertakteten Phenom II-Abteilung von AMD gehören sollte. Wenn man alles bei dieser Karte richtig anstellt, bekommt der Käufer Leistung satt.

Das einzige, was die Leistung einer HD 5970 übersteigt ist ein CrossFire-System aus zwei HD 5870-Grafikkarten oder eine zusätzliche HD 5970. Mit dem nötigen Kleingeld sollte auch die eher schlechte Verfügbarkeit keine Rolle spielen.



Passende Kühler für die Grafikkarte der Wahl

Weihnachten 2009 mit ATIWer einen erschwinglichen und platzsparenden Kühler für seine Mittelklasse-Karte im Bereich der HD 4670 / 4770 und HD 5770 bevorzugt, wird mit dem von uns getesteten Arctic Cooling Accelero L2 Pro auf seine Kosten kommen. Der 250 Gramm schwere Kühler ist ab zehn Euro erhältlich.

Ausladender wird es dann bei dem brandneuen Scythe Setsugen, den wir noch ungetestet in unseren Ratgeber aufgenommen haben. Der VGA-Kühler konnte jedoch bei unseren Kollegen bereits überzeugen, unterstützt alle gängigen Grafikkarten und kann mit seiner Masse von 375 Gramm auch mit aktuellen Karten aus der HD 5000-Serie umgehen. Aktuell kostet der Kühler keine 30 Euro mehr.

Weihnachten 2009 mit ATIAls letzter Leisetreter in unserem Ratgeber agiert der Alpenföhn Heidi von ELK. Trotz der sehr leisen Kühlung belegt er die ersten Plätze, wenn es um niedrige Temperaturen geht, wie sich in unserem Test herausstellte. Auch wenn der Kühler montiert drei Slots in Beschlag nimmt, kann der 420g schwere Kühler bei einem Preis von 32 Euro überzeugen.

Sollte man sich von einem luftgekühlten System getrennt haben und nun auf der Suche nach einem Wasserkühler für seine nagelneue HD 5870 sein, so bietet EK gleich vier passende Wasserkühler. Die vier Modelle unterscheiden sich trotz des identischen Aufbaus anhand den verwendeten Materialien. So bestehen die Kühlkörper entweder aus reinem oder vernickelten Kupfer, man kann aber auch zwischen transparentem Plexiglas und dezentem Acetal wählen. Durch den Kühlkörper werden die Spannungswandler genauso wie Grafikspeicher und Rechenkern aktiv gekühlt. Preislich bewegen sich die vier Kühler zwischen 77,90 Euro und 87,90 Euro bei Caseking.



Zum Schluss möchten wir noch darauf hinweisen, dass es sich bei den hier genannten Preisen um Tagespreise von unserem Partner Schottenland.de handelt und sich diese von Tag zu Tag verändern können.
Wir hoffen euch mit dieser Empfehlung eine kleine Übersicht rund um die Produkte von ATI verschafft zu haben und wünschen schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest.


Falls es noch Fragen oder Anmerkungen bezüglich des Artikels gibt, beantworten wir diese natürlich gerne in diesem Thema.


Veröffentlichung: Sonntag, 13. Dezember 2009
Autor: Christoph Bode




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