Akasa Vortexx Neo
Bringt Akasa die zweite Eiszeit?Technische Daten
Das Grundprinzip des Kühlers ähnelt dem der vom Grafikkartenhersteller bereitgestellten Kühllösungen. So ist der Gedanke, dass die erwärmte Luft aus dem Case transportiert werden muss. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Es entstehen bei dieser Bauart keine Verwirbelungen der erwärmten Luft innerhalb des PC-Gehäuses, wie es oft bei anderen alternativen Kühlern der Fall ist. Der eigentliche Kühlkörper besteht im Falle des Vortexx Neo-Cool Blue aus Kupfer, hat eine Stärke von 1 Millimeter und gibt die aufgenommen Verlustleistung an zwei 5 Millimeter starke, ebenfalls aus Kupfer gefertigte, U-förmige Heatpipes weiter, bevor diese dann gleichmäßig an die 33 Kühlrippen aus Aluminium abgegeben werden kann. Ab hier übernimmt dann der von Akasa eingesetzte 80mm-Lüfter mit Gleitlager die Arbeit und schaufelt die erwärmte Luft mit stattlichen 2.500 U/min bei angegebenen 1,0 Sone aus dem Gehäuse. Auch die sonstige Bauweise ist recht kompakt gehalten, so versprechen die Maße 213mm x 102mm x 38mm auch eine CrossFire oder SLI-Tauglichkeit. Das Gesamtgewicht fällt mit rund 290 Gramm recht solide aus, andere Lösungen bringen es hier schon gern auf bis zu 400 Gramm.
Angeschlossen wird der Kühler über einen normalen 3 Pin-Stecker, ob man dabei direkt das Mainboard oder eine Lüftersteuerung als Ausgangspunkt wählt, bleibt dem Käufer selbst überlassen. Besonders schön, Akasa hat die Kabel bereits ab Werk mit Sleeve versehen, was wiederum der Optik zugute kommt und für noch weniger Luftwiderstand sorgt. Die Leistungsaufnahme des Lüfters liegt bei 2 Watt.
| Name | Akasa Vortexx Neo | SilenX IXG-80HA2 | AC Accelero Twin Turbo | Scythe Musashi |
|---|---|---|---|---|
| Gewicht | 290g | 365g | 350g | 375g |
| Abmessungen (BxTxH) | 102 x 213 x 38 mm | 113 x 228 x 33 mm | 103 x 212 x 54 mm | 104 x 250 x 35 mm |
| Lüfter | ein 80 x 80 mm | drei 80 x 80 mm | zwei 80 x 80 mm | zwei 100 x 100 x 12 mm |
| Lüfterdrehzahl | 2500 upm | 1000 bis 2500 upm | 1200 bis 2000 upm | 800 bis 2000 upm |
| Lüfterdurchsatz | keine Angabe | 10 bis 96 cfm | 40 cfm | 27.60 cfm |
| Heatpipes | zwei 5mm | fünf 6mm | vier 6mm | zwei U-förmige 6mm |
| Anzahl Kühlfinnen | 33 längs | 26 längs | 30 längs | 20 + 57 quer |
| Material | Aluminium und Kupfer | Aluminium und Kupfer | Aluminium und Kupfer | Aluminium und Kupfer |
| Kontaktplatte | Kupfer | Aluminium und Kupfer | Kupfer | vernickeltes Kupfer |
| Kompatibilität | Herstellerseite | Herstellerseite | Herstellerseite | Herstellerseite |
Montage
Bevor wir den Akasa Kühler verbauen können, muss zunächst der Originalkühler von der Radeon HD 4870 demontiert werden. Nachdem alle Befestigungsschrauben gelöst wurden, kann man den Kühler abnehmen. Nun noch den GPU-Chip von der alten Wärmeleitpaste befreien und die Karte ist bereit für einen neuen Kühler.
Als erstes sollte man mit einen Radiergummi mehrmals über die Speicherbausteine gehen, da diese durch die originalen Wärmeleitpads sehr "rutschig" sind und die neuen Pads nicht besonders drauf halten würden. Nun können die acht neuen selbstverständlich der Karte beiliegenden Wärmeleitpads auf die Speicherbausteine aufgeklebt werden. Im Anschluss muss noch etwas Wärmeleitpaste auf den GPU-Chip aufgebracht und gleichmäßig verteilt werden. Im nächsten Schritt, muss die Schutzfolie vom Kühler abgezogen werden, welche sich auf der Kontaktfläche befindet. Jetzt den Kühler vorsichtig auf die Karte legen und von hinten auf die Bolzen die Unterlegscheiben aus Plastik drauflegen und mit den Befestigungsmuttern anziehen. Nun ist der schwierigste Teil geschafft und die Karte ist für den Einbau bereit.
Wenn die Karte im Computer installiert ist, nur noch der Lüfteranschluss noch aufs Mainboard an einen freien Steckplatz anstecken und fertig. Dabei sollte aber die PWM Funktion im Bios deaktiviert sein. Alternativ kann man den Lüfter auch an ein 4-Pin Molex Stecker vom Netzteil anstecken, ein passender Adapter liegt der Karte bei.
