Radeon HD 4770 CrossFire
Mainstream-König im DoppelpackÜbertaktung
Zur Übertaktung der beiden Radeon HD 4770 im CrossFire-Verbund gehen wir analog zu unserem Einzeltest der ASUS EAH4770 vor: Zu erst testen wir die Sapphire Radeon HD 4770 mittels RivaTuners auf die maximalen Taktraten und erreichen beim GDDR5-Speicher stattliche 1000 MHz. Somit liegen in diesem Punkt beide Modelle gleich auf, doch beim GPU-Takt zieht die Sapphire-Karte den Kürzeren: "Nur" 855 MHz gegenüber den 880 MHz, die wir aus dem ASUS-Modell kitzeln konnten. Ab einem Takt von 860 MHz konnten wir vereinzelte Artefakte beim Scan mit dem ATiTool erkennen - ein Beleg dafür, dass auch baugleiche Karten durchaus ein verschiedenes Overclockingpotential mitbringen können und unsere erreichten Werte keinesfalls allgemeingültig sind.
Wie im letzten Artikel erwähnt, muss RivaTuners für die Zusammenarbeit mit der HD 4770 mittels einer .cfg-Datei angepasst werden.
Um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen, betreiben wir beide Karten letztendlich mit einem Chiptakt von 850 MHz (+100 MHz) und dem maximalen Speichertakt von 1 GHz (+200 MHz).
Durch die Übertaktung kann das CrossFire-System im Schnitt noch beachtliche 8% an Leistung zu legen, den größten Leistungszuwachs erhält man dabei in Call of Juarez mit etwas über 14%. Den geringsten Leistungszuwachs verzeichneten wir bei Company of Heroes und X³: Terran Conflict, hier liegt die Ausbeute bei knapp 1%.
