Radeon HD 4830 CrossFire
Zwei Mitteklassekarten im KreuzfeuerÜbertaktung
Das Übertakten des CrossFire Systems gestaltet sich unkompliziert und handhabt sich ähnlich wie das einer Single Karte. So eignen sich entweder das Catalyst Control Center (CCC) oder wie das in unserem Fall verwendete Utility RivaTuner 2.21 zur Übertaktung. Im RivaTuner ist es sogar möglich, jede Grafikkarte separat auf die gewünschten Taktraten einstellen. Da sich die erste Karte schon relativ problemlos auf 700 MHz GPU- und 1020 MHz Speichertakt übertakten lies, haben wir auch für den CrossFire-Verbund diese Taktraten gewählt.
Da das ATITool bisher leider nur bei einer GPU den Artefakt Scan unterstützt, nutzen wir diesmal den 3DMark Vantage, welcher uns signalisierte, dass diese Einstellung ohne Bildfehler läuft. Doch auch im CrossFire-Verbund trat wieder das gleiche Phänomen auf, welches wir bereits beim Einzeltest der Sapphire Radeon HD 4830 beobachten konnten: In Devil May Cry 4 mussten wir den Speichertakt auf 930 MHz absenken, da andernfalls sehr starke Bildfehler auftraten.
Spätestens durch die Übertaktung kann sich die Kombination der beiden Karten behaupten und liegt fast durchweg vor der gleichteuren Radeon HD 4870 und oftmals auch nur ein wenig hinter der bedeutend teureren Radeon HD 4870 X2. Der Leistungszuwachs ist dank der guten Übertaktbarkeit beeindruckend.
