Sapphire Radeon HD 4870
Mit der Kraft der Shader an die Spitze?Übertaktung
Als nächstes testen wir, wie weit sich die Karte übertakten lässt und in wie sich dies in Spielen auswirkt. Mit Hilfe des Catalyst Control Center (CCC) haben wir einen ersten Versuch gestartet. Im treibereigenen Overdrive lässt sich ein maximaler Takt bei der GPU von 750 MHz auf 790 MHz und bei dem Speicher von 900 MHz auf 1050 MHz stabil einstellen. Bei der GPU ist im CCC bereits der Bereich des Overclocking ausgenutzt. Der Speicher lässt sich bis 1100 MHz verstellen, jedoch resultierte alles über 1050 MHz in Artefakten beim Scan mit dem ATiTool. Mit dem AMD GPU Clock Tool kann der GPU Takt noch auf 800MHz erhöht werden, ab einem Takt von 805 MHz treten hier ebenfalls Artefakte im ATiTool auf. Somit haben wir alle Spiele-Benchmarks mit einem Takt von 800 / 1050MHz getestet. Dazu verwenden wir die Auflösung von 1600 x 1200 mit 8x MSAA (4x für Crysis) sowie 16-facher Anisotroper Filterung.
Ein weiterer Test mit manuell eingestellten 50% Lüfterdrehzahl zeigte, dass die GPU gut auf Kühlung skaliert. Hier konnte der maximal stabile Takt auf 830 MHz bei der GPU erhöht werden. Allerdings ist der Lüfter mit 3381 u/min ganze 68.8 db laut, was doch sehr zu Last des Nutzwertes geht. Wer diesen Takt stabil und leise nutzen möchte kommt sicherlich nicht um eine Wasserkühlung herum. Der Speicher lässt sich bei der eingestellten Lüfterdrehzahl nicht mehr weiter erhöhen.
Je nach Spiel legt die übertaktete HD 4780 unterschiedlich stark zu. Besonders große Zugewinne verzeichnen Unreal Tournament 3 und Crysis mit jeweils 9 bzw. 8 Prozent Leistungsgewinn. Relativ unbeeindruckt zeigen sich dagegen Call of Duty 4 und World in Conflict.
