Sapphire Radeon HD 5770
Angriff in der MittelklasseBenchmark - Crysis: Warhead
Von vielen Spielern einst als Grafikdemo belächelt, war Crysis im vergangenen Jahr der Kassenschlager schlechthin. So musste natürlich auch ein Nachfolger her, diesen haben die Entwickler um die deutsche Spiele schmiede Crytek nun in Form von Crysis: Warhead nachgelegt. Als kleiner Stand-Alone-Zögling ähnelt "Warhead" genau dem Vorgänger. Einmal mehr ist man auf einer tropischen Insel und muss sich mit dem koreanischen Militär sowie mit seltsamen Außerirdischen herumschlagen.
Dabei setzen die Entwickler ganz auf die eigene Cry-Engine 2 welche den direkten Nachfolger der damaligen Engine aus Far Cry darstellt. Neben der Unterstützung von DirectX 10 und dem aktuellen Shader 4.0, zeichnet sich das Spiel durch einen gelungene Tag- und Nachtwechsel aus während die Umgebung teilweise interaktiv gestaltet wurde. Selbst die Feinde sind nicht immer die Gleichen, zwar bestehen hier gewisse Ähnlichkeiten ist nichtsdestotrotz jeder Feind ein eigenes Individuum. Grafisch stellt Crysis: Warhead damit höchste Anforderungen an aktuelle Grafikkarten.
Crysis: Warhead, das bei uns wie alle Spielebenchmarks in der höchst möglichen Qualitätseinstellung läuft, fordert alle getesteten Karten enorm. So liegt die Radeon HD 5770 bereits in der kleinsten Auflösung unter der magischen 30 Fps-Marke gleichauf mit der Radeon HD 4870. Dank des doppelt so großen Speichers kann sich die HD 5770 bei steigenden Anforderungen und Auflösungen vor die HD 4870 setzen und den Vorsprung immer weiter ausbauen - auf absolut unspielbarem Niveau.
