Sapphire Radeon HD 6670 Ultimate
Lautlos zum Erfolg?Übertaktung
Auch eine passive Karte lässt sich übertakten und so wollen wir im folgenden Test herausfinden, in wie weit dies bei der Sapphire Radeon HD 6670 Ultimate stabil möglich ist. Zunächst wie gewohnt die maximal möglichen Taktraten im Catalyst Control Center (CCC): Diese liegen bei der Radeon HD 6670 wie gewohnt bei 900 MHz für die GPU und 1150 MHz für den Hynix GDDR5-Speicher. Oftmals steckt in den Grafikkarten noch ein höheres Potential, sodass wir auf andere Tools zurückgreifen.
Mit Sapphires hauseigenem Übertaktungstool TriXX gelang es uns den Takt der GPU bis auf 920 MHz zu erhöhen. Darüber hinaus hatten wir als Folge zu hoher Taktraten Spielabstürze in den Benchmarks und Artefakte im ATITool. Der Speichertakt ließ sich dagegen nicht über das bereits vom CCC gesetzte Limit von 1150 MHz bringen, ergaben auch hier höhere Werte Fehler in den Spielebenchmarks. Somit erreicht die HD 6670 Ultimate etwas schlechtere Ergebnisse als die vormals getestete HIS Radeon HD 6670, die 950 / 1200 MHz verkraftete. Als Ursache ist hier von Serienstreuung auszugehen, denn in Punkto Temperaturen erreicht die passive Karte auch übertaktet nie das Limit.
So lassen wir nun die Karte mit einem Takt von 920 / 1150 MHz noch einmal durch unseren OC-Parcours laufen, bei dem alle Spielebenchmarks erneut im höchsten Setting (1920x1200, 8xAA/16xAF) absolviert werden.
Bei der HD 6670 Ultimate gelang es uns den Takt der GPU um 15 % und den Speichertakt ebenfalls um 15 % zu erhöhen. Daraus resultierten um 15 bis 20% höhere Frames pro Sekunde gegenüber dem Defaulttakt von 800 / 1000 MHz. Sonderlich spürbar wird diese Leistungssteigerung indes in den meisten Fällen jedoch nicht sein, da diese in maximal 8 Fps mehr resultiert. Dennoch ist der Leistungszuwachs etwa in Stalker so gelegen, dass dieses nun fast flüssig performt.
