Radeon3D.org Radeon3D » Artikel » Grafikkarten » Sapphire Radeon HD 6870 Toxic

Sapphire Radeon HD 6870 Toxic

Schneller und besser?


Fazit

Sapphire Radeon HD 6870 ToxicBereits vor einiger Zeit konnten wir mit der Sapphire Radeon HD 6850 Toxic die kleine Schwester der heute getesteten Radeon HD 6870 Toxic testen. Wie auch das kleinere Modell, weiß die HD 6870 zu überzeugen. Mit der Taktsteigerung von knapp 8% bzw. 10% kann sich das Toxic-Modell von der Referenz absetzen und bleibt dank des ausgeklügelten Kühlers kühler sowie deutlicher leiser. Besonders im Idle ist die Karte nur schwer aus dem System auszumachen, bei Last bleibt ein doch hörbarer Geräuschpegel. Das Sapphire mit der Toxic noch nicht ans Limit gegangen ist, beweisen auch die sehr guten Übertakungsergebnisse, die aber einer gewohnten Schwankung unterliegen können.
Die Ausstattung geht in Ordnung und die Verarbeitung der Grafikkarte lässt keine Wünsche offen, bietet das Sapphire-Modell mit eigenem Kühler und blauem PCB ein wenig Abwechslung im Alltag.

Für aktuell 185 Euro erhält der Käufer eine, im Vergleich, relativ leise Grafikkarte - jedoch keinen Leisetreter! - mit ausreichend Leistung bis in hohe Auflösungen. Die größten Konkurrenten sind die Radeon HD 6950 und "normale" Modelle der Radeon HD 6870, die in etwa auf dem gleichen Preislevel liegen, dafür aber knapp 8% mehr leisten beziehungsweise 6% langsamer rendern und lediglich 140 Euro kosten. Zwar haben beide Alternativen den Nachteil der höheren Lautstärke, doch reicht dies unserer Meinung nach nicht aus - der Aufpreis der Toxic-Kühlung ist zu saftig.


Über die Karte
HerstellerSapphire
Preisetwa 185 Euro
VeröffentlichungJanuar 2011

Unser besonderer Dank gilt Tamara Geiger von Sapphire für die Bereitstellung des Testmusters.



Falls es noch Fragen, Probleme oder Anmerkungen bezüglich der Karte oder des Artikels gibt, beantworten wir diese natürlich gerne in diesem Thema.


Veröffentlichung: Dienstag, 23. August 2011
Autoren: Frank Hempel, Christoph Bode, Paul Dzierza und Sören Maier und Matthias Strottmann