Alpenföhn Peter "Wing Boost Edition 140mm"
Angriff auf Spitze?Temperaturmessungen
Das Auslesen der Chiptemperatur übernimmt GPU-Z. Die Temperaturen werden jeweils einmal im Idle bis kein weiterer Anstieg erfolgt und einmal unter Last mittels Futuremark 3DMark06 gemessen. So laufen vier Mal die SM2- und SM3-Tests im Loop, was einer Laufzeit von etwa 24 Minuten entspricht. Bei längerer Laufzeit konnten wir keine weitere Temperatursteigerung feststellen, sodass wir diesen doch recht kurz erscheinenden Wert festgesetzt haben. Die Raumtemperatur beträgt dabei konstant 22 °C.
Da die PowerColor Radeon HD 5850 über Overdrive 2 verfügt und so sowohl die Taktrate als auch die Spannung im 2D-Modus senkt, haben wir die Tests folglich mit einem 3D-Takt von 725 / 1000 MHz bei 1,085 Volt und einem 2D-Takt von 175 / 300 MHz bei 0,9500 Volt durchgeführt. Jeden Lüfter haben wir jeweils per Adapter mit 12V und 7V angesteuert, der originale Kühler läuft automatisch geregelt.
Beim Temperaturtest zeigt sich die wahre Leistung des Peter auch wenn der Kühler, wie die anderen Testexemplare, von unserer gewählten Radeon HD 5850 noch unterfordert sind. Im 12V-Betrieb, also voller Drehzahl, schafft er im Idle die niedrigste Temperatur mit gerade einmal 28 °C, unter Last muss er sich nur um 1 °C dem Gelid Icy Vision Rev.2 geschlagen geben - dieser ist dabei aber um einiges Lauter.
Bei 7V Spannung kann sich der Peter souverän an die Spitze setzten, erzielt er in dieser Kategorie die besten Temperaturen (in Kombination mit der geringsten Lautstärke!) in unserem Test. Selbst auf den Gelid Icy Vision Rev.2 hat er unter Last sowie im Idle jeweils 2 °C Vorsprung.
Die Referenzkühlung deklassiert der Alpenföhn-Kühler in jeder Konfiguration, ist er mit 12V leiser als der originale Kühler unter Last und hält die GPU dabei 34 °C kühler. Mit 7V ist er dann nicht nur leiser als dieser im Idle sondern schafft nebenbei immer noch 28 °C bessere GPU-Temperaturen unter Last.
