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Arctic Cooling Accelero Twin Turbo II und Accelero Xtreme Plus II

Weiterentwicklungen mit Erfolg?


Fazit

Arctic Cooling Accelero Twin Turbo II und Accelero Xtreme Plus IIIn unserem Test stellten wir die zwei neuesten Grafikkartenkühler von Arctic Cooling vor, welche in fast allen Punkten zu überzeugen wussten. Beide Probanden erreichen deutlich bessere Leistungs- bzw. Lautstärkewerte als der unter anderem zum Vergleich herangezogene Referenzkühler der PowerColor Radeon HD 5850 - so viel zur Pflicht, doch vor allem gilt es die Konkurrenz zu schlagen.

Als erstes gehen wir etwas näher auf den Accelero Twin Turbo II ein: In Anbetracht des relativ kompakten Abmaß des Kühlers konnte er uns vor allem durch seine durchweg guten Leistungs- und Lautstärkewerte komplett überzeugen. Im 12V- sowie im 7V-Betrieb bleibt der Kühler sehr leise und schlägt den Referenzkühler der Radeon HD 5850 deutlich. Im 12V-Betrieb erreicht der Twin Turbo II Höchstleistungen und bietet von allen bisher getesteten Kühlern die besten Lautstärkewerte, setzt sich allerdings bei 7V, mit geringem Abstand, auf den dritten Platz. Ähnlich gut sieht es bei den Temperaturen aus, erreicht der Twin Turbo II hier eine Temperatur von 45 °C bei 12V und 51 °C mit anliegenden 7V unter Last und kann sich somit vor dem Scythe Setsugen 2 einordnen.
Der reichhaltige Lieferumfang, die einwandfreie Verarbeitung, die leicht von der Hand gehende Montage und eine durch seine Kompaktheit bedingte sehr gut Kompatibilität machen den Twin Turbo II zur Empfehlung für User mit beengten Platzverhältnissen. Leider ist der aktuelle Preis mit 55 Euro etwas zu hoch angesetzt, somit bleibt dem Arctic Cooling Twin Turbo II leider ein Award verwehrt. Sollte der Preis noch nach unten korrigiert werden, könnte sich der Kühler zum Geheimtipp wandeln.

Als zweiten Kühler im Testfeld konnte sich das neue Topmodell von Arctic Cooling, der Accelero Xtreme Plus II, hervorragend schlagen und verweist den Alpenföhn Peter recht überraschend aber beeindruckend auf den zweiten Platz. Im Temperaturvergleich unter Last konnte sich der Accelero Xtreme Plus II um jeweils 2 °C im 12V- bzw. 7V-Betrieb vom ehemaligen Champion absetzen. Allerdings geben die drei verbauten Lüfter zu mindestens auf 12V eine gewisse Lautstärke ab und somit muss sich der Accelero Xtreme Plus II im Lautstärketest bei 12V dem Alpenföhn Peter geschlagen geben - agiert aber durchaus noch auf erträglichem Niveau. Auf 7V wiederum wird mit 36 dB ein hervorragender Wert erreicht, was den Ausrutscher bei 12V wieder ausbügelt.
Auch beim Accelero Xtreme Plus II punktet Arctic Cooling mit einer sehr guten Produktqualität und rundet den Kühler mit einem üppigen Lieferumfang ab. Dazu sei ebenfalls die recht leicht von der Hand gehenden Montage erwähnt. Leider ist der Kühler mit 288 mm länger als jeder andere in unserem Testfeld und diese Größe, die ihm die hervorragenden Ergebnisse ermöglicht, schränkt die Kompatibilität für Gehäuse leider deutlich ein. Potenzielle Käufer sollten daher unbedingt den vorhandenen Platz in ihrem Gehäuse berücksichtigen. Im Vergleich zum Alpenföhn Peter hat der Accelero Xtreme Plus II eine kleinere Slot-Höhe was in Zeiten von "Vier-Slot-Kühlern" sehr erfreulich ist - für CrossFire ist aber auch er zu groß. Die gebotene Leistung und den guten Lieferumfang bekommt der Käufer für ebenfalls rund 55 Euro - ein fairer Preis für den zurzeit leistungsfähigsten Kühler.
Dafür erhält der Accelero Xtreme Plus II unseren "Top Hardware" Award.

Top Hardware Award
Arctic Cooling Accelero Xtreme Plus II

Über die Kühler
ModellArctic Accelero Twin Turbo IIArctic Accelero Accelero Xtreme Plus II
HerstellerArctic CoolingArctic Cooling
Preis55 Euro55 Euro
VeröffentlichungJuli 2011Mai 2011

Unser besonderer Dank gilt Josephine Wong von Arctic für die kurzfristige Bereitstellung der Kühler.

Falls es noch Fragen, Probleme oder Anmerkungen bezüglich der Kühler oder des Artikels gibt, beantworten wir diese natürlich gerne in diesem Thema.


Veröffentlichung: Freitag, 15. Juli 2011
Autoren: Frank Hempel, Christoph Bode, Paul Dzierza, Sören Maier und Matthias Strottmann