Arctic Cooling Accelero Twin Turbo II und Accelero Xtreme Plus II
Weiterentwicklungen mit Erfolg?Temperaturmessungen
Das Auslesen der Chiptemperatur übernimmt GPU-Z. Die Temperaturen werden jeweils einmal im Idle bis kein weiterer Anstieg erfolgt und einmal unter Last mittels Futuremark 3DMark06 gemessen. So laufen vier Mal die SM2- und SM3-Tests im Loop, was einer Laufzeit von etwa 24 Minuten entspricht. Bei längerer Laufzeit konnten wir keine weitere Temperatursteigerung feststellen, sodass wir diesen doch recht kurz erscheinenden Wert festgesetzt haben. Die Raumtemperatur beträgt dabei konstant 22 °C.
Da die PowerColor Radeon HD 5850 über Overdrive 2 verfügt und so sowohl die Taktrate als auch die Spannung im 2D-Modus senkt, haben wir die Tests folglich mit einem 3D-Takt von 725 / 1000 MHz bei 1,085 Volt und einem 2D-Takt von 175 / 300 MHz bei 0,9500 Volt durchgeführt. Jeden Lüfter haben wir jeweils per Adapter mit 12V und 7V angesteuert, der originale Kühler läuft automatisch geregelt.
Bei der Temperaturmessung zeigt sich erst das wahre Gesicht eines Kühlers und dessen Leistungsfähigkeit. Dies beweist der Accelero Xtreme Plus II uns mit einer klaren Vorstellung, denn sowohl bei 12V und auch bei 7V Lüfterspannung, kann er sich vor den größten Konkurrenten in unserem Testfeld, den Alpenföhn Peter, setzen. Bei 12V hält er unter Last mit 39 °C die GPU am kühlsten; auch im Idle liegt er mit 27 °C an erster Stelle. Bei 7V liegt er im Idle gleichauf mit dem Peter, unter Last kann er das Rennen mit 2 °C Vorsprung für sich entscheiden.
Der Accelero Twin Turbo II muss sich bei der Temperaturmessung den zwei größten Kühlern im Testfeld, dem Accelero Xtreme Pluss II und AlpenFöhn Peter, geschlagen geben. Auch der Gelid Icy Vision Rev.2. kann sich vor diesen Kühler setzen, allerdings erkauft dieser Kühler sich diesen Vorsprung mit einer wesentlich höheren Geräuschkulisse. Bei 7V ist der Accelero Twin Turbo II unter Last lediglich 1 °C schlechter als der Kühler von Gelid, im Idle liegen beide gleich auf.
