Xigmatek Bifrost VD1065
Doppelte Eiszeit mit DirektkontaktTechnische Daten
Die Größe des Xigmatek Bifrost spricht mit einer Länge 23,4 cm und einer Breite von guten 11,3 cm für sich. Betrachtet man nun die noch die Höhe von 5,2 cm wird schnell klar: Dual-Slot ist Pflicht. Bereits der vorangegangene Battle-Axe konnte mit seinen 4 Heatpipes, welche ebenfalls den direkten Kontakt zur GPU aufweisen, ordentliche Werte abliefern, doch hat Xigmatek dem Bifrost nun eine zusätzliche Heatpipe zur Verfügung gestellt.
Damit übernehmen also insgesamt 5 Heatpipes aus Kupfer mit einem Durchmesser von 6 Millimetern den Wärmeaustausch zwischen dem Kühler und dem Grafikchip. Alle diesen mächtigen Daten spiegeln sich dann auch im mit 480g sehr hohen Gewicht des Bifrost wieder, sodass ein Ausbau der Grafikkarte vor dem Transport ratsam erscheint.
Im Wesentlichen setzen die Entwickler, wie bereits viele andere Hersteller, ebenfalls auf die Aneinanderreihung vieler, konkret von 26, Aluminiumlamellen. Dies hat den Vorteil, dass die Fläche des Kühlkörpers ohne größeren Aufwand enorm vergrößert wird, was der abzuführenden Verlustleistung natürlich zu Gute kommt. Ein weiteres Highlight sind die beiden Lüfter welche mit jeweils 100 mm Durchmesser den Kühler vervollständigen. Mit rund 2.000 U/min bei einer maximalen Lautstärke von knappen 20dB(A) sollte dieser Kühler mitunter sogar bei einigen Silent-Fans auf Beliebtheit stoßen - wobei die Lautstärkeangaben natürlich mit Vorsicht zu genießen sind, mehr dazu jedoch im Abschnitt Lautstärke.
Natürlich ist eine PWM-Steuerung ebenfalls vorhanden, sodass die angegebenen Werte auch nach Belieben verändert werden können, wenn es dem geneigten Kunden danach gelüstet. Interessant ist auch die Farbgebung des Bifrost, so wurde bis auf die Bodenplatte alles in elegantem Schwarz gehalten. Von den Heatpipes über die Lamellen bis zu den verbauten Lüftern, das schwarz hinterlässt hier einen mächtig bösen Eindruck.
| Name | Xigmatek Bifrost | Aplenföhn Heidi | AC Accelero Twin Turbo | Scythe Musashi |
|---|---|---|---|---|
| Gewicht | 480g | 289g + 128g | 350g | 375g |
| Abmessungen (BxTxH) | 234 x 112.5 x 51.5 mm | 134 x 127 x 47 mm | 103 x 212 x 54 mm | 104 x 250 x 35 mm |
| Lüfter | zwei 100mm | ein 120 mm | zwei 80 mm | zwei 100 mm |
| Lüfterdrehzahl | 2000 upm | 500 bis 1100 upm | 1200 bis 2000 upm | 800 bis 2000 upm |
| Lüfterdurchsatz | 45 cfm | keine Angabe | 40 cfm | 27.60 cfm |
| Heatpipes | fünf 6mm | vier 6mm | vier 6mm | zwei U-förmige 6mm |
| Anzahl Kühlfinnen | 26 längs | 55 längs | 30 längs | 20 + 57 quer |
| Material | Aluminium und Kupfer | Aluminium und Kupfer | Aluminium und Kupfer | Aluminium und Kupfer |
| Kontaktplatte | Aluminium und Kupfer | Kupfer | Kupfer | vernickeltes Kupfer |
| Kompatibilität | Xigmatek | Caseking | Arctic Cooling | Scythe |
Montage
Zunächst müssen wir den Originalkühler demontieren. Dazu einfach die vier Schrauben auf der Rückseite der Grafikkarte lösen und schon kann der Kühler entfernt werden. Anschließend reinigt man die GPU von den Resten der Wärmeleitpaste. Im nächsten Schritt nehmen wir uns die passenden Haltebolzen und schrauben diese in die passenden Gewinde, welche dem Lochmaß der Grafikkarte entsprechen. Bei den aktuellen ATI Grafikkarten der HD 4800-Serie beträgt dieses 53mm.
Nun legt man die Karte vorsichtig auf den Kühler um den korrekten Sitz zu überprüfen und um auszumachen, welche RAM-Chips der Kühler abdeckt, denn auf diese kommen nun kleine Wärmeleitpads, während auf alle anderen RAM-Chips die beigelegten RAM-Kühler kommen, wie dies aus den oben eingestellten Fotos ersichtlich wird. Jetzt auf die GPU ein wenig Wärmeleitpaste auftragen, die man dünn und gleichmäßig verteilen sollte. Zum vereinfachten Zusammenbau legen wir den Bifrost auf die Lüfter, so dass die Kontaktfläche mit den Haltebolzen zu uns zeigt.
Auf diese kommen nun die größeren roten Isolierringe und schon kann die Grafikkarte vorsichtig auf den Kühler gelegt werden. Auf die Bolzen jetzt noch die kleineren roten Isolierringe stecken bevor zum Abschluss noch die Befestigungsschrauben mit den Federn auf die Haltebolzen gesteckt und über Kreuz gleichmäßig angezogen werden. Nun kann die Karte in den Computer einbauen werden und das Anschlusskabel der beiden Lüfter auf das Mainboard gesteckt oder per 3- auf 4-Pin Adapter mit dem Netzteil verbunden werden.
