Sapphire PURE Hybrid CrossFire 780G
Hybrid CrossFire in der PraxisMesswerte
Was Hybrid CrossFire genau zu leisten vermag, wird sich in den folgenden Benchmarks in sowohl synthetischer als auch praxisnaher Umgebung herauskristallisieren. Um einen Anhaltspunkt über die Leistungsfähigkeit der Hybrid CrossFire Lösung zu erhalten, verwenden wir die typischen 3DMarks von Futuremark. Außerdem soll sich das Ganze bei vielen Spielen in der Praxis behaupten.
Die folgenden Benchmarks geben Aufschluss über die Gesamtleistung.
Bei den praxisfernen Benchmarks von Futuremark befindet sich der Leistungszuwachs von Hybrid CrossFire in einem ordentlichen Bereich. Bei 3DMark Vantage stieg das Endresultat bei den Performance Einstellungen um den Faktor drei, in den Entry-Einstellungen blieb es lediglich bei einer Verdoppelung des Wertes. Bei den älteren 3DMark Derivaten 06 und 05 greift Hybrid CrossFire nicht ganz so erfolgreich wie bei der neusten Version und ordnete sich somit knapp mit einer Leistungssteigerung unterhalb der 50 Prozent ein - eine Radeon HD 4670 erreicht im 3DMark06 über 9000 Punkte.
Die übrigen Spiele verhielten sich weitestgehend weniger Hybrid-CrossFire freundlich und schafften zwar in den meisten Fällen eine CrossFire-Funktionalität, aber dies brachte die Frameraten nur selten in einen spielbaren Bereich. Neuere Spiele, wie Race Driver Grid und Call of Duty World at War sind mit der IGP-Lösung von AMD nicht einmal mit den niedrigsten Einstellungen ausreichend spielbar. Company of Heroes und Team Fortress 2 ließen sich dank Hybrid CrossFire hingegen passabler erleben. Hier ist eine Leistungssteigerung von 20 bis 45 Prozent nachweisbar.
