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Sapphire PURE Hybrid CrossFire 780G

Hybrid CrossFire in der Praxis


Eindrücke und Impressionen

Sapphire PURE Hybrid CrossFire 780GBeim ersten Blick auf die µ-ATX Platine fällt der obere Teil mit den Speicherbänken am meisten auf. Die vier DIMM-Slots für DDR2 Speicher liegen recht nahe an dem CPU-Sockel, was die Installation von ausladenden CPU-Kühlern gepaart mit hohen RAM-Modulen erschwert. Dicht daneben entdeckt man am Rand des Mainboards eine Buchse für den 24-Pin ATX Stecker des Netzteils und Anschlüsse für IDE und Floppy.

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Weiter in der Nähe des AM2/AM2+ Sockels befindet sich die 4+1 Phasen-Spannungsversorgung, die eigens mit kleinen Aluminiumkühlkörpern bestückt ist, daneben der 12 Volt 8-Pin ATX-Anschluss. Auffällig ist außerdem die Wahl der Kondensatoren. Sapphire stellt den Spannungsregulatoren ausschließlich Polymerkondensatoren zur Seite. Damit möchte der Hersteller eine höhere Effizienz und Lebensdauer des Boards garantieren. Bei der weiteren Bestückung des Boards verzichtet Sapphire jedoch aus Kostengründen auf die sogenannten Hartstoffkondensatoren und stattet die Platine mit Elektrolytkondensatoren aus. Unserer Meinung nach sind diese Komponenten nicht mehr zeitgemäß und bei der Konkurrenz kaum zu finden, auch wenn das Preissegment niedrig angesetzt ist. Ein stabiler Betrieb wird aber auch so garantiert.

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Auch leicht zu erkennen ist unterhalb des CPU-Sockels der größere Aluminiumkühler, der mit 10-Alufinnen zuverlässig den 780G Chipsatz kühlt. Direkt daneben lässt sich ein Gehäuselüfter mit anschließen. Weiter darunter verlötet Sapphire ein Paar PCI Slots und einen vollwertigen PCI-Express x16 Steckplatz auf das Systemboard. Eine zusätzliche Grafikkarte könnte mit einem zwei-Slot Design bei einer voluminösen Sound- oder TV-Karte durchaus ins Schwitzen kommen, weil die Luftzirkulation beeinträchtigt wird. Weiter rechts thront ein Aluminiumkühler unter dem sich die SB700 Southbridge von AMD verbirgt. Wenige Zentimeter entfernt liegt die Debug-LED, die eigentlich vorwiegend auf teureren Enthusiasten-Mainboards zu finden ist. Sie ist äußerst hilfreich bei Systemfehlern und zeigt außerdem im Windows-Betrieb die CPU-Temperatur an - für Übertakter und Modder ein gutes Feature. Im rechten unteren Eck der Platine beherbergt das Board die sechs Serial ATA2 Anschlüsse, die neben den bekannten 300MByte/s auch noch über RAID 1, 0 und 10 verfügen. Ein weiterer Lüfteranschluss sowie die Frontpanel-Header sitzen nahe zu den S-ATA Ports bei der BIOS-Batterie.

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An der Input und Output Blende des Mainboards wurden zahlreiche Anschlussmöglichkeiten integriert. So finden sich dort, ein Tribut an Aufrüster, je ein PS/2 Anschluss für Maus und Tastatur. Dicht daneben verlötet der Hersteller D-SUB und einen Dual-Link DVI-I Anschluss. An vier USB 2.0 und einen Gigabit-LAN Ports wurde ebenfalls gedacht. Für die Akustik sind vier Klinkenbuchsen gedacht, die analog Achtkanal-Audio übertragen. Eine Mikrofon- und Line-In Buchse gesellen sich auch dazu. FireWire und eine digitale Audio-Ausgabe sucht man hier jedoch vergebens.

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Wem die Anschlüsse am Backpanel nicht ausreichen, kann über die drei Pin-Header am unteren Mainboardrand weitere sechs USB-Ports gewinnen. Frontaudio ist neben CD-IN, Infrarot, den seriellen COM und HDMI-S/PDIF an Bord.



Ausstattung

Sapphire PURE Hybrid CrossFire 780G
  • Sapphire PURE Hybrid CrossFire 780G
  • IO-Shield
  • 1x SATA-Kabel
  • 1x IDE-Kabel
  • Benutzerhandbuch
  • Treiber-CD

Bevor das Mainboard aus dem grünen und relativ kleinen Pappkarton entnommen werden kann, muss zu allererst das Zubehör beiseite gelegt werden. Dabei verhält sich Sapphire bei dem Umfang der Zugabe recht knauserig. So finden sich sowohl ein S-ATA- als auch ein IDE-Kabel in der Nähe der 42-seitigen, englischsprachigen Anleitung und der Treiber CD. Bei diesem niedrigen Kampfreis des Mainboards kann man damit jedoch auskommen. Weniger zufriedenstellend ist dabei die Anleitung ausgefallen, die einige Mankos aufweist. Dabei werden bei den Spezifikationen nur vier S-ATA Ports gelistet und der Frontpanel-/Systempanel-Header wird nicht erwähnt. Erfahrene Systeminstallateure werden damit aber keine Schwierigkeiten haben.