ATI Catalyst Control Center
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort:
2. Der Treiber wird benötigt? - hier findet ihr ihn
3. Für Mobility Radeons gibt es den ATI Mobility Modder.
4. Die unterstützten Grafikchips
5. Der Treiber für AGP-Grafikkarten
6. Die nur noch eingeschränkt unterstützten Grafikchips
7. So läuft die Installation des Catalyst Control Centers ab
8. Das Catalyst Control Center - Einleitung in den Treiber
9. Häufige Fehler
1. Vorwort:
Mit diesem Sammelthread widmen wir uns den ATI Catalyst und dem dazugehörige Control Center. Natürlich soll dieser Thread einen großen Nutzen für die Community haben und aus diesem Grund könnt ihr genauso daran mitwirken - das Eisen ist noch formbar.
Dabei stelle ich mir vor, dass dieser Sammler hauptsächlich Neulinge mit der Treiber-Materie vertraut macht. Dennoch kann er genauso von den Enthusiasten verwendet werden, um über Leistungswerte des neuen Treibers zu diskutieren oder im Problemfall zu sagen wo der Schuh drückt. Das Ganze soll möglichst ohne Dogmen funktionieren. Ich gehe davon aus, dass hier alles gesittet über die Bühne geht.
Zur eigentlichen Idee und Umsetzung dieses Themas möchte ich abschließend kurz ein paar Sätze sagen: Einen großen Grundstein legte Cheesekilla, der eigentlich einen komplettes FAQ über den Catalyst erstellen wollte und dabei war seine Arbeit sehr weit fortgeschritten. Aber leider fehlte ihm die Zeit für die Fertigstellung und die Anpassung an die jetzige Catayst-Treibergeneration. Darum möchte ich Cheesekilla für seine Arbeit danken, da er mir sehr viel Arbeit abgenommen hat.
Nun aber weiter im Programm:
Eigentlich ist dieser Thread weniger auf die Entstehungsgeschichte sowie Hintergrundinformationen vom Catalyst fixiert, daher lasse ich die sachlichen Fakten mit dem Spoiler versteckt, da eventuell der Lesefluss für den Großteil der User mehr oder weniger beeinträchtigt ist. Wer dennoch Interesse an den genaueren Informationen bezüglich den ATI Catalyst hat, kann sich diese mit einem Klick auf "Zeige Spoiler“ anzeigen lassen.
2. Der Treiber wird benötigt? - hier findet ihr ihn
Seitdem ATI Bestandteil von AMD ist, könnt ihr das Catalyst Control Center direkt von der AMD Homepage beziehen. Im Treiberpaket sind für gewöhnlich der Bildschirmtreiber und das Control Center enthalten. In der Regel passt das Treiberteam von AMD aber den Umfang an und stattet es neben Hydravision auch mit Southbridge-Treiber und Avivo-Codecs aus.
Downloads:
ATI Catalyst 10.2 CCC Vista/Win 7 64bit
ATI Catalyst 10.2 CCC Vista/Win 7 32bit
ATI Catalyst 10.2 CCC XP 64Bit
ATI Catalyst 10.2 CCC XP 32Bit
ATI Catalyst 10.2 für Linux
Oops, dein Treiber ist nicht dabei? Dann
wirst du ihn hier finden
3. Für Mobility Radeons gibt es den ATI Mobility Modder.
Mit dem nützlichen ATI Mobility Modder lassen sich herkömmliche Radeon-Treiberpakete auch auf Notebooks mit Mobility Radeons verwenden. Normalerweise sperrt AMD/ATI die Catalysttreiber für die Notebook-GPUs und überlässt den Herstellern die Aktualisierung der Treiber - was diese oftmals nicht oder nur sporadisch machen.
Download:
ATI Mobility Modder v1.2.1.0 Vista / 7
ATI Mobility Modder v1.2.1.0 XP
Eine Anleitung zur Anwendung findet sich auch im
entsprechenden Thread.
User, die sich nur nach Microsoft Windows Betriebssysteme orientieren und stets die aktuellste Hardware besitzen, können den Treiber auch direkt von der AMD Seite
Game.AMD.Com downloaden.
Der Treiber ist für alle aktuellen Betriebssysteme verfügbar. Neben Windows 7, Vista und XP sowohl in der 32-bit als auch mit der 64-bit Erweiterung ist der Catalyst auch mit Linux- und Mac-Umgebungen kompatibel.
Für Windows 98/ME/2000 Nutzer werden leider nur noch veraltete Treiber zur Verfügung gestellt. Lediglich Windows 2000-Nutzer können auf eigene Gefahr die XP-Version installieren, da beide Systeme eine ähnliche Treiberumgebung nutzen.
4. Die unterstützten Grafikchips
Der aktuellste Catalyst Control Center unterstützt im Moment alle Karten der HD-Serie:
ATI Radeon HD-Serie
- ATI Radeon™ HD 5970 Series
- ATI Radeon™ HD 5800 Series
- ATI Radeon™ HD 5700 Series
- ATI Radeon™ HD 4890 Series
- ATI Radeon™ HD 4870 X2 Series
- ATI Radeon™ HD 4850 X2 Series
- ATI Radeon™ HD 4800 Series
- ATI Radeon™ HD 4700 Series
- ATI Radeon™ HD 4600 Series
- ATI Radeon™ HD 4670 Series
- ATI Radeon™ HD 4650 Series
- ATI Radeon™ HD 4600 Series
- ATI Radeon™ HD 4550 Series
- ATI Radeon™ HD 4350 Series
- ATI Radeon™ HD 3800 Series
- ATI Radeon™ HD 3600 Series
- ATI Radeon™ HD 3400 Series
- ATI Radeon™ HD 2900 Series
- ATI Radeon™ HD 2600 Series
- ATI Radeon™ HD 2400 Series
Auch auf folgenden AMD-Chipsätzen mit ATI IGP funktioniert die neuste Treiberversion:
- ATI Radeon™ Radeon HD3300 Series
- ATI Radeon™ Radeon HD3200 Series
- ATI Radeon™ Radeon HD3100 Series
- ATI Radeon™ Radeon HD2100 Series
5. Der Treiber für AGP-Grafikkarten
Wer jetzt dachte, dass es nur einen Grafikkartentreiber gäbe und dass der auch noch alle Grafikkarten unterstützen würde, der irrt sich gewaltig. Denn nicht nur, dass Produkte mit der Zeit nur noch eine eingeschränkte Produktunterstützung in Form von frischen Treiber-Updates bekommen, so wird mittlerweile zwischen altmodische AGP- und moderne PCI-Express-Systeme unterschieden. Aus diesem Grund gibt es ganz speziell extra für AGP-Grafikkarten einen Hotfix. Dieser Hotfix unterstützt auch nur die AGP-Derivate der HD 2000 sowie HD 3000 Serie. Kommende AGP-Varianten der HD 4000 Serie sollen mit der nächsten Treiberladung unterstützt werden.
Ihr könnt ihn direkt von uns laden laden. Er liegt zum Download für 64- und 32-bit-Systeme für sowohl
Windows XP und
Vista/7 bereit
6. Die nur noch eingeschränkt unterstützten Grafikchips
Mit dem Catalyst 9.3 wurden alle nativen DX9-Pixelbeschleuniger aus der Kompatibilitätsliste des monatlich erscheinenden Treiberpaketes entfernt. Dies soll der Treibercrew mehr Ressourcen für zukünftigen Radeons schaffen, um somit die bestehenden Treiber besser mit den kommenden Generationen zu kombinieren. Mittlerweile wird der Treiber nur noch in unregelmäßigen Abständen für die Legacy-Produkte aktualisiert.
Download:
ATI Catalyst 10.2 CCC Vista 64bit Legacy
ATI Catalyst 10.2 CCC Vista 32bit Legacy
ATI Catalyst 10.2 CCC Windows 7 64bit Legacy
ATI Catalyst 10.2 CCC Windows 7 32bit Legacy
ATI Catalyst 10.2 CCC XP 64bit Legacy
ATI Catalyst 10.2 CCC XP 32bit Legacy
ATI Catalyst 9.3 CCC Linux 32bit/64bit Legacy
Die folgenden Grafikkarten erhalten nur noch Legacy-Treiber-Support. Darunter befinden sich alle All in Wonder und Mobility Varianten.
ATI Radeon X1xxx-Serie
- Radeon™ X1950 Series
- Radeon™ X1900 Series
- Radeon™ X1800 Series
- Radeon™ X1650 Series
- Radeon™ X1600 Series
- Radeon™ X1550 Series
- Radeon™ X1300 Series
- Radeon™ X1050 Series
ATI Radeon Xxxx-Serie
- Radeon™ X850 Series
- Radeon™ X800 Series
- Radeon™ X700 Series
- Radeon™ X600 Series
- Radeon™ X550 Series
- Radeon™ X300 Series
ATI Radeon 9xxx-Serie
- Radeon™ 9800 Series
- Radeon™ 9700 Series
- Radeon™ 9600 Series
- Radeon™ 9550 Series
- Radeon™ 9500 Series
Auf folgenden AMD-Chipsätzen mit ATI IGP funktioniert nur noch der Legacy-Treiber:
- Radeon™ HD2100
- Radeon™ Xpress 1250
- Radeon™ X1250
- Radeon™ XPress 1200
- Radeon™ X1150
7. So läuft die Installation des Catalyst Control Centers ab
Durch einfaches Doppelklicken auf das ATI Symbol nach dem Herunterladen des Programmpakets wird die Installationsroutine automatisch gestartet.
Es öffnet sich das ATI Installationsprogramm, hierbei kann getrost auf automatisch geklickt werden, das Setup erledigt den Rest. Während der Installation kann es zu mehreren Benutzerabfragen kommen, diese immer bestätigen. Ein Flackern und kurze schwarze Bildschirme sind normal, da ja schließlich der Grafiktreiber installiert oder aktualisiert wird.
8. Das Catalyst Control Center - Einleitung in den Treiber
Dies ist der Titelbildschirm des Catalyst Control Centers. Mit einem Klick auf "Grafik" oder "Hydravision" wird ein Drop-Down Menü angezeigt mit dem man alle Kernbereiche des Treibers ansteuern kann. Diese Einleitung zielt nur auf die Verwendung des eigentlichen Treibers. Optionale Programme, wie Hydravision habe ich nicht eingeplant. Sollte aber dies gewünscht werden, kann ich gerne auch den Part übernehmen.
A) Graphics
Haupttab des Catalyst Control Centers. Hier mit erreicht der User jeden Menüpunkt, um die typischen Einstellungen zu finden.
B) HydraVision
Ein optionaler Bestandteil des Catalyst, der nur über das Komplettpaket oder die manuelle Installation zu finden ist. Mit HydraVision lassen sich hauptsächlich weitere Desktop-Ebenen, die man aus dem Linux-Alltag kennen gelernt hat auch auf den heimischen Windows-Rechner übertragen.
C) Options
Die allgegenwärtigen Optionen finden sich üblicherweise auch im Catalyst. In den Optionen können Hot-Keys konfiguriert und aktiviert werden. Außerdem lassen sich auch Catalyst-Profile anlegen, mit denen man schnell vorgefertigte Profile wechseln kann. Auch die Sprache lässt sich bei den Optionen ändern, nur verfügt das komfortable Komplettpaket nur über die englische Sprache. Wer eine andere wünscht, muss sich die einzelnen Catalyst-Module downloaden und nacheinander installieren. Die Werkseinstellungen lassen sich auch leicht wieder einstellen. Abschließend findet man in den Optionen die Hilfe, aber wer diesen Thread gefunden hat, sollte auf diese getrost verzichten könne.
D) Gehe zu "Desktops & Displays"
Auch wenn dieser Button an Die Sims erinnern könnte, bringt er den User zum 3. Menüpunkt unter Graphics.
E) Hilfe
Auch über die Optionen zu erreichen aber leichter gestattet sich der Ausdruck nach Hilfe über das Klicken des kreisrunden Fragezeichen-Buttons. Aber bei diesem Thread sollte der Button ins Belanglose rutschen.
1. Wilkommen:
Dies ist der erste Start- bzw. der Willkommensbildschirm. Dort gelangt man mit einem Klick auf die Seite von AMD und man kann sich nach neuen Treibern und Informationen erkunden.
2. Information Center
In diesem großen Feld werden alle wichtigen Daten rund um Treiber und Hardware der verbauten Grafikkarte(n) aufgeführt. Besonders wichtig bei Problemsuche und der richtigen Fehlerangabe ist vor allem die Catalyst-Versionsnummer und die verbaute Karte, beides ist hier einfach und schnell abzulesen.
Unter System Information wird sämtliche im Computer verbaute Hardware aufgeführt, inklusives des installierten Betriebssystems. Dies hilft bei einer weiterführenden Fehleranalyse
3. Desktops & Displays
Unter diesem Menüpunkt werden übersichtlich alle angeschlossenen Monitore angezeigt. Neben dem Drehen des Inhalts können hier auch die Monitore vertauscht werden. Außerdem kann die Priorität der Displays verändert werden. Genaue Einstellungsmöglichkeiten finden sich aber erst beim folgenden Menüpunkt.
4. Desktop Properties
Die Desktop-Eigenschaften lassen sich mit diesem Schritt spielend-leicht verwalten. Neben der Auflösung, der Farbtiefe und mögliche Drehungen des Inhaltes lässt sich auch die Wiederholungsrate des Monitors verändern.
Die Farbpalette, Gamma- sowie Kontrastwerte können ebenfalls in Unterbereich "Color" bearbeitet werden.
5. Display Options
Die Anzeigeoptionen gewähren dem Control Center die Zuweisung neu-angeschlossener Geräte. So kann der Treiber automatisch bei neuen Geräten handeln oder der Anwender übernimmt diese Aufgabe manuell. Auch das Erzwingen von S-Video und Component-Geräten erleichtert die Handhabung, falls die gewünschten Geräte nicht auf Anhieb unterstützt werden.
6. 3D
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Das Sahnestück des Treibers ist eindeutig der 3D-Bereich. Regelmäßig wird von der Treiber-Crew etwas daran verändert. Mal kommt ein neuer Kantenglättungsmodi hinzu oder es wurde mal wieder an dem anistropischen Filter geschustert.
Mit Hilfe dieser Funktionen lässt sich vom Treiber die 3D-Qualität und Leistung variieren. Als User hat man selber die Möglichkeit die Prioritäten zwischen Geschwindigkeit und Qualität zu wählen. Für den Laien bedeutet der Regler grob ausgedrückt - desto weiter der Regler rechts ist, desto besser ist die Qualität aber dafür verschlechtert sich die Leistung. Dies überträgt sich auch in den weiteren Verlauf des Treibers, außer bei Catalyst A. I. aber dazu später mehr.
Beim Unterpunkt "AA" lässt die Stufe der Kantenglättung wählen. Mit dem Marketingnamen "SMOOTHVISION HD Anti-Aliasing" lässt sich mit dem Edge-Detect Filter bis zu 24-fache Kantenglättung aktivieren - wenn diese mal funktioniert. Leider gibt es einige Anwendungen, die auf den Filter nicht anspringen aber Optimierungen sollen es richten. Über den weiteren Tab "AAA" erreicht man die Einstellungsmöglichkeiten des Adaptiven Anti-Aliasing. Damit lassen sich auch transparente Texturen, die z. B. auf Gittern zum Einsatz kommen glätten.
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Mit dem folgenden Tab richten wir uns an die anistropische Filterung. Der Texturfilter vermag Texturen auf Distanz bei einem abhängigen Winkel schärfer zu rendern. Wer heiß auf scharfe Texturen ist, sollte den Regler auf 8x - 16x stellen.
Im "AI" Unterpunkt können mögliche Optimierungen de- und aktiviert werden. Für gewöhnlich sind die Frameraten bei Catalyst A.I. auf Standard die höchsten. Dafür kann es aber zu unschönem Texturflimmern in Anwendungen kommen. Vor allem weit entfernte Ebenen neigen zum Texturflimmern. Wer die nötige Grundleistung im Petto hat und somit nicht auf Geschwindigkeitsoptimierungen angewiesen ist, der kann ruhig A.I. deaktivieren.
Wichtig: Bei einem CrossFireX-System muss immer Catalyst A.I. auf standard gelassen werden. Ansonsten wird Multi-GPU komplett deaktiviert.
Als letzten großen Unterpunkt sehen wir die Mipmap-Detailebene, die dazu dient, um ebenfalls Texturen sowohl in der Nähe aber auch gleichermaßen in der Ferne zu glätten. Hier sollte der Regler immer auf Qualität stehen. Anschließend finden sich unter "All" alle bereits erwähnten Funktionen in einem Fenster angeordnet. Eine kleine OpenGL Einstellung und das Vornehmen der Vsync Settings sind ebenfalls implementiert.
7. Avivo Video
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Wer die Videos in einem anderen Look mit anderen Helligkeits-, Kontrasts- und Gammaschemen versehen möchte ist hier genau richtig.
Unter "Presets", auch bekannt als Voreinstellungen muss für die Veränderung der erste Handgriff getätigt werden. Einfach den Haken bei "Use Application Settings" entfernen und schon kann man zwischen verschiedenen Farb-Richtungen wählen. Wenn das alles nicht reichen sollte, so kann einfach ein persönlicher Farbton ausgewählt werden. Dies findet sich alles unter "Basic Color" und "Advanced Color". Aber es muss darauf geachtet werden, dass die entsprechenden Häkchen bei Grundfarbe und erweitertes Farbspektrum gesetzt worden sind.
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Der krönende Abschluss bei den Treiber-internen Videoeinstellungen findet sich über "Basic Quality" und "Theater Mode", über die keine großen Worte mehr verloren werden müssen. Bei Basic Quality sollte immer ein automatisches Deinterlacing stattfinden, denn dies hat die beste Qualität.
Der "Theater Modus" bietet aber für Filmfetischisten eine gute Stütze für Multimonitoring und den gleichzeitigen Filmgenuss. Beim aktivierten Theatermodus lässt sich das Videomaterial vom Primärdisplay auf den Zweiten hoch skalieren ohne irgendwelche Bedienelemente von Playern aufblitzen zu lassen. Außerdem können kleine Ränder ganz leicht der Vergangenheit angehören, in dem das Bildmaterial komplett auf den Monitor skaliert wird. Bei einem großen Unterschied der Bildformate sollte aber davon stark abgeraten werden, da das Bild ansonsten sehr gestreckt wirkt.
8. ATI OverDrive
Mit ATI OverDrive wird es dem User möglich gemacht, direkt im Grafikkartentreiber den Pixelbeschleuniger zu Übertakten. Beim Übertakten erlischt zwar die Garantie des Herstellers, da die Hardware außerhalb der Spezifikationen betrieben wird, aber das scheint die Meisten nicht zu stören, denn für Viele ist Leistung eindeutig Alles. Zu aller erst muss mit einem Klick auf das Schloss die Übertaktungssicherung des Treibers beendet werden. Erst dann kann ATI OverDrive erst richtig verwendet werden.
Über den Button "Auto-Tune" übertaktet der Treiber die Karte automatisch bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Treiber nicht Mehr zulässt oder die Grafikkarte den Dienst quittiert. Aber keine Bange: Sollte es einmal brenzlich für die Grafikkarte werden, dann schaltet sich ATIs
VPU-Recover ein, der den Treiber neustartet und somit die Karte wieder heruntertaktet. Wer selber Übertakten möchte, muss nur die Regler bei Memory und GPU Clock nach rechts schieben. Anschließend sollten die eigenen Taktraten mit einem Klick auf "Test Custom Clocks" noch einmal geprüft werden. Natürlich ist dies keine Garantie für einen stabilen Betrieb. Intensive Stresstests in Crysis können erst Sicherheit bringen.
Außerdem können Besitzer einer HD 4000 Grafikkarte den Lüfter der Grafikkarte selbst justieren. Dies ist vor allem in Desktop-Umgebung sehr nützlich, um beim Arbeiten oder Surfen nicht gestört zu werden. Beim Ändern der Taktraten und der Lüftergeschwindigkeit sollte aber stets auf die Temperatur geachtet werden. Unter 100 °C ist bei der GPU alles in Ordnung.
9. Häufige Fehler:
Vorher war eine Nvidia Grafikkarte installiert und jetzt kann der Catalyst Treiber nicht installiert werden.
Beim Wechsel der Grafikkarte wäre generell eine Neuinstallation des Betriebssystems sinnvoll. Da jedoch nur die wenigsten die nötige Motivation dazu besitzen hier folgender Workaround:
1. Deinstallieren der alten Treibersoftware: Man öffnet in der Systemsteuerung den Menüpunkt Programme(XP/2000) bzw. Software (Vista/7). Hier wählt man den zur alten Karte gehörenden Eintrag aus und klickt auf deinstallieren
2. Man löscht mit dem Programm
Driver Cleaner alle verbliebenen Reste der alten Grafikkarten-Software.
3. Jetzt fährt man den Rechner herunter und tauscht die Grafikkarte
4. Danach bleibt nur noch die Neuinstallation des Treibers
Das Catalyst Control Center öffnet sich nicht
Dieser Fehler resultiert meistens daraus das eine veraltete Version des Microsoft net.frameworks installiert ist, oder es ganz fehlt. Dieses einfach nachholen, dann sollte auch alles gehen.
Es erscheint die Fehlermeldung "Grafikadapter ist nicht kompatibel"
In diesem Fall muss man sicherstellen, das der richtige Treiber vorliegt. Hier bieten die sogenannten Release Notes eine wichtige Informationsquelle. Sollte die eigene Grafikkarte hier nicht aufgeführt sein hat man den falschen Treiber. Wenn ja, dann verhindert ein Treiberrest des vorhergehenden Treibers die Installation der neuen Treibers. In diesen Fall sollte man dem Prozedere zur Deinstallation eines Treibers folgen und es danach noch einmal probieren.
Die Auflösung des Monitors wird nicht richtig erkannt
Hier hilft oft nur das manuelle einstellen derselbigen oder aber die Installation des passenden Monitortreibers.
Spiele stürzen immer wieder ab
Dies hängt oft mit einer "Treiberoptimierung" zusammen. Der dafür zuständige Regler nennt sich Catalyst A.I. Auf der Stufe Standard sind alle Optimierungen aktiviert, in der Einstellung Advanced nur noch etwa die Hälfte aller Tweaks. Durch das Deaktivieren der Catalyst A.I. werden alle Tweaks deaktiviert. Ein wichtiger Hinweis für alle CrossFireX-Nutzer: CrossFireX funktioniert nur in der Einstellung Standard.
Ist es möglich eine ältere Treiberversion mit einem neuen Control Center zu nutzen?
Da beides separate Installationspakete sind ist das durchaus möglich. Nur durch neue Treiberfeatures können Fehler entstehen oder Funktionen fehlen. Generell ist es empfehlenswert immer die zum Treiber gehörende CCC-Version zu nutzen um derartige Probleme zu vermeiden.
Gibt es Alternativen zum Catalyst Control Center?
Ein klares Jein. Für alte Karten und Treiber gibt es noch das Control Panel, den Vorgänger des Control Centers, diese existiert jedoch nur für alle Versionen bis zum Catalyst 6.1, neuere Karten wie die X1xxx oder HD-Reihe werden nicht mehr unterstützt. Ansonsten kann man noch zu den
ATI Tray Tools greifen, diese Unterstützen jedoch kein CrossFireX. Außerdem finden sich immer noch Modtreiber: Da wäre zum Beispiel der
Tweakforce Xtreme-G 9.6 sowie die von MSI mit einem besseren OC-Panel ausgestatteten
MSI-Treiber. Doch der Geist der Modtreiber ist verflogen.
Kritik, Verbesserungen und Ergänzungen sind in diesem Thread gerne gesehen und gewünscht!