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AMD lobt gute Quartalszahlen bei Bilanz und GPU-Absatz

AMDDer Prozessorhersteller aus dem sonnigen Sunnyvale, bekannt als Advanced Micro Devices, sieht sich trotz der ereignisreichen Berg und Talfahrt der krisenreichen Vergangenheit deutlich gestärkt. Untermauert wird diese Aktionärsthese schlussendlich von der Abschlussbilanz des ersten Quartals sowie die Auslieferung der sechsmillionsten DX11-Grafikeinheit.


Das vergangene Jahr war für AMD der endgültige Beweis, dass die milliardenschweren Investitionen der Entwicklung sowie die Übernahme von ATI (Oktober 2006 für 5,4 Mrd. USD) Früchte tragen. Grund dafür war unter anderem der erfolgreiche Start des Phenom II-Vierkernprozessors, der die Nachteile des weniger bewährten Vorgängers wettmacht, auch wenn die Performancekrone weiterhin in den Hallen von Intel verweilt. Ebenfalls fand AMD mit dem Erscheinen der DirectX11-11-fähigen Radeon HD 5000-Serie im September Anerkennung, denn mittlerweile deckt diese Kartengeneration mit knapp dutzend Pixelbeschleunigern, angefangen bei den erschwinglichen Einstiegskarten bis hin zu den kostspieligen High-End-Ablegern, jedes Preissegment ab. Dies ist auch der Grund warum der Hersteller in weniger als zwei Quartalen über sechsmillionen DX11-Karten absetzen konnte.

Der größte Triumpf war allerdings wohl der sprichwörtliche Tanz um den Gewinn, den AMD seit zwölf verlustreichen Quartalsbilanzen nicht mehr zelebrieren konnte. Die tiefroten Zahlen der Vergangenheit kamen besonders durch die Übernahme von ATI sowie die Kosten der Fabrikanlagen aus Dresden und Singapur zu Stande. Die Wende und somit die schwarzen Zahlen kamen mit dem Abschluss des vierten Quartals 2009, in dem Intel und AMD die Patents- und Wettbewerbsstreitigkeiten niederlegten, die von einer 1,25-Milliarden-Dollar-schweren Einmalzahlung von Intel gefolgt wurde. Dadurch schloss AMD das letze Quartal 2009 mit einem Umsatz von 1,178 Milliarden Dollar sowie einem Gewinn von 1,181 Milliarden Dollar ab.

Das erste Quartal 2010 endet ebenfalls gewinnbringend, jedoch fällt es mit 257 Millionen viereinhalb mal kleiner aus als im Vergleich zum Vorquartal. Weiter ausbauen ließ sich der Umsatz, der mit 1,574 Milliarden Dollar 33,62 Prozent höher ausfällt als im Quartal zuvor. Beachtet man, dass das umsatzreiche Weihnachtsgeschäft sowie die Einmalzahlung von Intel das Vorquartal positiv abrundeten, so ist das erste Quartal 2010 trotz der fehlenden saisonalen Unterstützung deutlich besser ausgefallen als erwartet. Die Ursache für die guten Zahlen könnte bei den vorgestellten Zwölfkern-Operon Prozessoren (Magny Cours) sowie die ausgebaute Verfügbarkeit der HD 5000-Serie zu finden sein.


Datum: 17. April 2010, 01:45 Uhr
Autor: Christoph Bode
Quelle: Pressemitteilung


Kommentare


Avatar von Yaa Yaa
17. April 2010, 20:51 Uhr
Das sind doch mal wahrlich gute Nachrichten!
Avatar von ScorpioN ScorpioN
17. April 2010, 20:59 Uhr
ou, nix gegen dich avivo, aber bitte lies den text nochmal gegen. grade der letzte absatz strotzt nur so vor fehlern
Avatar von Schorsch Schorsch
18. April 2010, 22:32 Uhr
http://www.radeon3d.org/forum/thread-1591.html (Tread zur Meldung und Gerüchte, AMD+Apple?)
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