AMD 890GX mit Radeon HD 4350 und DirectX 10.1
Abseits des Trubels um neue Grafikkarten gibt es von AMD neue Details zum Nachfolger des 790GX Chipsatz, der analog zu den Grafikkarten (RV770 wird zu RV870), 890GX getauft ist. Der Chipsatz ist Teil der "LEO" getauften Sockel AM3-Plattform, die wir jedoch erst Mitte 2010 erwarten.
Dabei soll der 890GX, wie auch der 790GX, ein IGP-Chipsatz HyperTransport 3 unterstützen und in Verbindung mit der neuen Southbridge SB850 auf den Markt kommen. Über die Southbridge sind derweil schon mehr Informationen durchgesickert, so unterstützt sie bereits den neuen SATA3-Standard, der Übertragungsraten bis 6GBit/s liefert. Darüber hinaus sind 14 USB-Anschlüsse, die RAID-Modi 0, 1 und 5 sowie AHCI 1.2 auf der Feature-Liste verzeichnet. Ob es sich bei den USB-Anschlüssen schon um zumindest teilweise USB3.0 Versionen handelt ist uns leider nicht bekannt.
Doch wollen wir uns nun der integrierten Grafikkarte des 890GX zuwenden: Diese wird laut FudZilla mit 700 MHz takten und basiert auf einer abgespeckten Version der Low-End-GPU RV710, seines Zeichens Radeon HD 4350. So bringt die GPU neben
DirectX 10.1 und hohen Taktraten auch mehr Shadereinheiten ins Spiel und lässt die IGPs erneut einen Schritt nach vorne schnellen. So sollte es AMD mit dieser IGP auch wieder gelingen die Leistungskrone in diesem Gebiet an sich zu reißen.
Darüber hinaus unterstützt der 890GX CrossFireX, UVD 2.0 und ist mit einer TDP von 22 Watt nicht verschwenderischer als der 790GX, der seines Zeichens schon zu den sparsameren Chipsätzen zählt. Über den Einsatz des mit dem 780G und 790GX eingeführten SidePorts (ein 32 bis 64MB großer, für die IGP dedizierter Speicher) liegen uns keine Informationen vor.
Kommentare
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12. September 2009, 12:01 Uhr
Die kernigen 790FX Boards mit der betagten SB600 gibt es schon seit ende 2007 und erst zwei ein halb Jahre später kommt dann also erst der Nachfolger? Kommt mir vor, als würden die sich massig Zeit lassen aber das Gute ist auch, dass AMD es nicht so macht wie Intel oder Nvidia, die ganz kleine Neuerungen gleich zu einer komplett neuen Chipsatzserie mutieren lässt.