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Seit der Veröffentlichung der aktuellen HD 5000-Grafikkartenserie von AMD, bekannt als Eyefinity oder R800 hat sich im Open-Source-Sektor nur bedingt viel getan. Vorwiegend vertröstete ATI die Linux-Gemeinde mit den proprietären Catalyst Treibern für Linux. Da aber der Ruf nach komplett offenen Treibern immer lauter wird, können wir an dieser Stelle optimistisch werden.
Auch wenn bis zu einer komplett-offenen Unterstützung noch sehr viel Zeit verstreichen kann, hat sich seit dem Launch der HD 5870 schon viel getan. Den ersten großen Erfolg konnte die Open-Source-Gemeinde mit der Veröffentlichung einer Shader-Dokumentation der Evergreenserie seitens AMD brüsten. Allerdings mussten die Treiberentwickler, anders als die Treibercrew bei AMD regelrecht am Reißbrett beginnen um überhaupt ein 2D-Signal den Monitoranschlüsse zu entlocken. Bis Dato funktionieren noch nicht einmal die DisplayPort-Anschlüsse einer HD 5000-Grafikkarte unter Linux und das ist ein großes Hindernis für Multimonitoring und Eyefinity. Auch der weitere Teil des Linux-Treibers bringt weder eine 2D-Beschleunigung noch kann dieser mit 3D umgehen. Ein klassischer Mesa oder Gallium3D-Treiber ist ebenfalls noch nicht verfügbar. An dieser Stelle macht die Treibersituation einen eher schleppenden Eindruck, aber die Arbeiten laufen auf Hochdruck und die Entwickler sind optimistisch.
Genauer arbeitet man derzeit an einer 2D- und 3D-Beschleunigung aber hier könnte AMD selbst entgegenkommender sein und die Open-Source Programmierer mit weiteren Dokumentationen unterstützen. Ein weiteres Ziel der Programmierer ist eine bessere Unterstützung der R600/R700-Hardware, bekannt als ATI Radeon HD 2-4000. Die Vorgänger wie die X800 und X1000 sind schon in einem guten Status nur reißen sich die interessierten Linuxanwender nicht um veraltete und stromhungrige Hardware mit geringer Leistung. Das Ziel ist potentere HD 5000-Hardware.
Datum: 02. Februar 2010, 14:19 Uhr
Autor: Christoph Bode
Quelle: Phoronix
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02. Februar 2010, 15:14 Uhr