Neuster Adobe Flashplayer macht Gebrauch von ATI Hardware
Mit der schon leicht angestaubten DirectX-10 API des Redmonder Unternehmens wurde ein solides Fundament für die Auslagerung von wissenschaftlichen und technischen Rechenaufgaben auf die Grafikeinheit gelegt, die nun in heterogener Zusammenarbeit mit dem Hauptprozessor des Systems bewältigt werden können. Ernüchternder weise konnte sich auf dem heimischen Consumer-Markt seit Anbeginn der DX10-Ära nur wenig davon durchsetzen. Dies konnte unter anderem an dem winzigen Anwenderkreis gelegen haben oder weil das Ergebnis der Softwarelösung weniger zufriedenstellend ausfiel. Heute könnte das Eis zwischen heimischen Anwender und nützlicher GPU-Computing-Software mithilfe des neuen Adobe Flashplayers endgültig gebrochen werden.
Die neue Adobe Software in der 10.1 Version ist nichts Geringeres als der weit verbreitete Flashplayer, der das Leben beim Surfen im Internet beachtlich erleichtern konnte. Adobes neues Utensil bringt als große Programmneuerung die Unterstützung von ATI Stream, welches die GPU-Computing-Fähigkeiten aktueller ATI-Grafikprozessoren zum Leben erweckt. Dabei soll die verwendete ATI Grafikeinheit die Arbeit und somit die Last des Hauptprozessors verringern. Für mobile Plattformen soll dieser Schritt die Akkulaufzeit schonen, denn ein kleiner, integrierter Grafikchip meistert ebenfalls die Herausforderung und bleibt deutlich genügsamer als ein moderner Dual-Core Prozessor.
Einzige Bedingungen für dieses Softwareschmankerl ist die Verwendung des heute erscheinenden ATI Catalyst-Grafiktreibers des Novembermonats sowie der Gebrauch einer ATI Radeon Grafikkarte der HD 4000 oder HD 5000 Serie. Die Mobility Radeons der HD 4000 Serie sowie die integrierten Grafikprozessoren der HD 3000 Serie sind ebenfalls wie die ATI FirePro-Serien V3750 bis V8750 für den Adobe Flashplayer 10.1 gerüstet. Selbstverständlich wird nur noch die Beta-Flashplayerversion benötigt, die direkt von Adobe bezogen werden kann.
Ein Video von AMD zeigt übrigens die Fähigkeiten des neuen Flashplayers.
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17. November 2009, 22:26 Uhr