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Grafikkartenmarkt im Aufwind: AMD und Intel gewinnen

ATI allgemeinDie Welt zittert und bangt wenn sie mit der Weltwirtschafts- und Finanzkrise konfrontiert wird. Automobilkonzerne und Banken gehen bankrott, Grundstückpreise sind im Keller und die Menschen werden arbeits- und obdachlos. Nicht ganz so schwer traf es anscheinend die Grafiksparten der beiden Prozessorschmieden, die am anderen Ende des Teichs sind. Nachdem Tiefpunkt im Jahre 2008 erholte sich der Grafikmarkt nun fast vollständig und baute weiter den Umsatz aus.


Besonders der Hauptkonkurrent von AMD ist der dominanteste Anbieter von Grafiklösungen. Auch wenn Intel in den leistungsorientierten Segmenten bis Dato nicht mitreden kann, so deckt Intel mit den integrierten Grafikchips den Großteil des Marktes ab. Der blaue Riese verdankt dies vor allem wegen der gestiegenen Nachfrage von Notebooks und Netbooks, die eine günstige und ausreichende IGP-Lösung beheimaten. Aber auch AMD konnte seinen geringen Marktanteil mit einer gestiegenen Menge ausgelieferter Grafikprozessoren weiter ausbauen und kratzt nun mit 19,8 Prozent an der 20 Prozent Grenze. Neben den beiden Siegern konnten auch SIS und VIA sich einen kleinen Prozentteil des Marktes sichern. Dies brachte für das dritte Quartal insgesamt eine Steigerung des Umsatzes mit 119,45 Millionen verkauften Chips, was in einen Wachstum von 21,2 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal resultiert. Im 2. Quartal wurden lediglich 111 Millionen Einheiten verkauft, was für das dritte Quartal in einer Steigerung von 7,6 Prozent resultiert.

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Einziger Verlierer ist der kalifornische Grafikkartenspezialist, Nvidia, der von beinahe 30 Prozent nun auf ein knapperes Viertel gedrosselt wurde. Solange der Hersteller den Fermi zurückhält und kleine DX10.1 Refreshes für den Entrymarkt vorbereitet, wird sich an der Talfahrt auch so schnell nichts mehr ändern.

Im kommenden Quartal soll die Euphorie der mobilen IGP-Plattformen abnehmen und im Weihnachtsgeschäft Platz für die diskreten Grafikbeschleuniger machen. Der letzte Zeitraum des verbleibenden Jahres wird also spannend.


Datum: 27. Oktober 2009, 20:47 Uhr
Autor: Christoph Bode
Quelle: Jon Peddie Research


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