Quelloffene 3D-Linuxtreiber ab Radeon HD 2000 in Sicht
Computersysteme mit Linux sind derzeit, da sie kostengünstig und leistungsstark sind auf dem Vormarsch - außer in Spielen stehen sie ihren Mann zur Redmonder Konkurrenz. So ist es nicht schwer verwunderlich, dass auch AMD mit den hauseigenen Grafikkarten sich auf dieses Gebiet seit Ende 2007 vorbereitet. Dennoch haben die ATI Radeon Videobeschleuniger Im Gefilde der Linux-Distributionen nachwievor einen schlechten Stand. Zwar hat sich die 2D- und 3D-Unterstützung der älteren DX9 Grafikkarten gravierend verbessert, jedoch gucken die Anwender mit den neueren 3D Karten ab der R600-Generation bei anspruchsvollen 3D-Applicationen in die Röhre. AMD stellt aber Besserung in Aussicht.
Der fehlende 3D-Support der proprietären Treiber war vielen Linux-Usern ein Dorn im Auge. Genauso wie die teils mangelhafte Stabilität und Qualität bei der Wiedergabe von Filmen nagte an der Geduld der Opensource-Gemeinde. Aber laut verschiedenen Entwicklerteams funktionieren sogar 3D-Desktopumgebungen von Compiz Fusion. Außerdem scheinen 3D-Anwendungen zwar noch langsam aber dafür fehlerfrei und vollständig gerendert zu werden.
Wer sich selbst an den neuen Treiber wagen möchte, sollte sich aber lieber noch etwas gedulden. Weil die sich im Umlauf befindlichen Files eher an Entwickler gerichtet sind, die über neuere Kernel-Bibliotheken verfügen, die von älteren Versionen abweichen. Eine stabile Version soll aber mit der kommenden HD 5000 Serie Ende Sommer der Öffentlichkeit präsentiert werden.
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07. August 2009, 18:33 Uhr
Die Quelloffenen Treiber haben vor allem den Vorteil das nach einem Kernelupdate einer Distribution nicht der Desktop schwarz bleibt, wie es bei properitären Treibern der Fall ist die während des Setups sich an den laufenden Kernel anpassen.