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Vergangenen Donnerstag konnte AMD mit der Radeon HD 5450 die HD 5000-Serie komplettieren und für weniger als 50 Euro directX-11-fähige Hardware anbieten. Man könnte meinen, dass der Hersteller den Markt vollständig bedient aber das ist nicht ganz der Fall. Eine größere Lücke klafft nämlich zwischen Mittelfeld und Highend und genau das ist das gesteckte Ziel der Grafikabteilung.
Um diese Baustelle zu meistern setzt AMD auf einen Abkömmling mit potenter RV870/Cypress-Rechenunterstützung mit 64 deaktivierten Shadereinheiten. Die Radeon HD 5830 ist geboren und wird genau zwischen Radeon HD 5770 und der leistungsstarken Radeon HD 5850 platziert. Gerüchten zu folge soll der Grafikkartenableger 64 Shadereinheiten weniger besitzen als eine HD 5870, was zweimal weniger als bei einer HD 5850 ist. Dadurch verfügt die HD 5830 über 256-5 Shaderinheiten, die in 1.280 Streamprozessoren münden. Rein rechnerisch ergeben sich dadurch 64 Textureinheiten während die ROPs bei bekannten 32 Einheiten bleiben. Unbekannt sind allerdings noch die genauen Taktraten des Chips und des verbauten GDDR5-Grafikspeichers. Diese werden genau festlegen wo die neue Radeon einzuordnen gilt. Wir vermuten jedoch, dass die HD 5830 15 Prozent langsamer rendern wird als die HD 5850.
Wenn die Leistung im Vergleich zur HD 5850 ganze 15 Prozent geringer ausfällt, sollte theoretisch auch der Preis unter 210 Euro liegen, jedoch nennen zahlreiche Newsquellen diesen Preis. Es wird sich zeigen, wie schnell die neue Karte die 200 Euro-Grenze knacken kann. Ein weiteres Thema ist der Starrtermin, der eigentlich schon vor einigen Wochen angesetzt worden war. Jedoch haperte es laut einigen Berichten an der internen Spannungsversorgung bei den Add-In-Boardpartnern von AMD, die wegen der Fehlerbeseitigung mehr Zeit benötigten. Jetzt wird aber ein möglicher Launchtermin auf den 18. Februar gesetzt., was bis zum chinesischen Neujahr auf den 20. Februar fallen könnte. Bis hin zum März soll AMD für eine breite Verfügbarkeit sorgen.
Datum: 06. Februar 2010, 17:01 Uhr
Autor: Christoph Bode
Quelle: PCworld.fr
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06. Februar 2010, 17:26 Uhr