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Mit der Radeon HD 5000-Serie von ATI werden die DirectX-11-tauglichen Pixelbeschleuniger nach und nach auf die Käufer los gelassen. Den Startschuss gaben die schnellsten Einzelchipkarten der HD 5800-Serie, die mittlerweile von der schnelleren HD 5970 und den Mainstreamkarten der HD 5700- der HD 5600-Serie unterstützt werden. Damit deckt der Hersteller ein Preisgebiet von 60 bis 600 Euro komplett ab, nur wartet das 50 Euro-Segment auf einen Allrounder, der mit der neuen Microsoft API umgehen kann. Die Lösung ist die HD 5450, die in Kürze den Markt erreicht.
Nach den neuen Moblity-Karten und der HD 5670 stehen die Einstiegskarten in Form der HD 5400- und 5500-Serie in den Startlöchern. Erstere Serie soll dabei nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn die HD 5450 ist mittlerweile im Aus- und Inland bei einigen Händlern gelistet und das unterhalb der magischen 50 Euro-Grenze. Der Pixelbeschleuniger kommt mit dem 650-MHz-schnellen Cedar-Rechenkern, ausgestattet mit 80 Unified-Shadern und 8 ROPs, der in modernen 40-nm-Strukturen bei TSMC gefertigt wird. Als Grafikspeicher werden 512 oder 1.024 MB GDDR5-Speichersteine verbaut, die allerdings bei noch unbekannten Taktraten mittels einem 64-Bit-Speicherinterface kommunizieren. Der Stromverbrauch und die damit resultierende Hitzeentwicklung werden bei dem neuen Rechenknecht als sehr niedrig eingestuft, da die Karten einiger Boardpartner mit einer komplett-passiven Kühllösung aus Aluminium auskommen. Die vermeintlichen Bilder der Referenz zeigen jedoch einen kleinen Axiallüfter, der die GPU bedeckt. Als Veröffentlichungstermin geht Fudzilla von dem kommenden Donnerstag, den 4. Februar aus.
Eine weitere und außerdem schnellere Einstiegskarte ist die HD 5570, die Lücke zwischen der 70 Euro teuren HD 5670 und der HD 5450 schließen soll. Auch der Starttermin wird für den Ende der kommenden Woche anvisiert.

Update: Dank einer internen Quelle konnten wir weitere Details über die HD 5450 erlangen. Als erstes verfügt die Grafikkarte, anders als angenommen, nicht über GDDR5-Grafikspeicher, sondern man belässt es bei 800-MHz-schnellen GDDR3-Speicher. Dies ergibt Sinn, denn teurer Grafikspeicher der 5. Generation würde die Budgetkarte nur unnötig teurer gestalten. Darüber hinaus wird der Cedar-Chip der HD 5450 mit 292 Millionen Transistoren ausgestattet sein, was etwa ein Siebtel der Rechenfläche zu eine HD 5870 entspricht.
Außerdem bietet die Low-End-Karte neben OpenGL 3.2 und DX11 auch ATI AVIVO, ATI PowerPlay und ATI Stream. Anders als bei den weiteren HD 5000-Modellen wird man bei dieser Karte weder ATI Eyefinity noch diskretes CrossFire bieten, jedoch soll Hybrid-CrossFireX mit der zukünftigen AMD IGP der 8er-Serie funktionieren. Als Monitoranschlüsse verlötet ATI gleich drei unterschiedliche Schnittstellen, die von HDMI, D-Sub und DVI repräsentiert werden.
Abschließend soll eine breite Verfügbarkeit für den 4. Februar gesichert sein.
Datum: 30. Januar 2010, 15:14 Uhr
Autor: Christoph Bode
Quelle: Fudzilla
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30. Januar 2010, 14:28 Uhr