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Heutzutage in aktuellen Games nicht mehr wegzudenken, gehörte Digitaler High-Definition Sound vor einigen Jahren noch nicht zur Grundausstattung einer Grafikkarte.
Mit dem Launch der X1000-Serie gab es bei ATI erstmals digitalen HD-Sound, welcher unter anderem via HDMI-Kabel übertragen wird und eine gute Lösung darstellt, würde sie mehr Abnehmer finden. Denn der Großteil der User setzt auf analogen Sound des Mainboards bzw. auf eine Soundkarte.
Nun leisten die aktuellen 3D-Beschleuniger theoretisch mehr Rechenarbeit als nötig, denn deaktiviert man die Option ATI Funtion Driver for High Definition Audio im Geräte-Manager nicht, entwickelt die GPU dauerhaft digitalen Sound. Fakt ist, dass die CPU bei Verwendung einer seperaten Soundkarte entlastet wird, doch ist hier auch eine GPU-Entlastung möglich? Dieser Frage gingen die Kollegen von Hardware-Infos.com in einem Kurz-Test nach und das Ergebnis fiel eher mager aus. Sechs Spiele (Crysis Warhead, Far Cry 2, GRAW 2, GTA IV, HAWX und Stalker: Clear Sky) unter hohen, grafiklastigen Settings (1920x1200, 4xAA/16xAF) wurden getestet. Während des ersten Durchgangs blieb der HD-Sound aktiv, beim zweiten wurde er deaktiviert und profitierte davon minimal. Zwischen zwei bis drei Prozent Leistungszuwachs konnte man erzielen, was eine Hand voll Frames bedeuten dürfte.
Ob es sich wirklich lohnt bleibt dahingestellt, dazu müsste man die Sache intensiver verfolgen.
Eines steht jedoch fest: Sollte man eine Soundkarte oder analogen Mainboard-Sound verwenden, kann man diese Option (ATI Function Driver for High Definition Audio) deaktivieren und sich an einem minimalen Leistungszuwachs erfreuen.
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20. Juni 2009, 00:24 Uhr