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Der Radeon Bios Editor (RBE), ein mächtiges Tool um das Grafikkarten-Bios aktueller Radeon-Grafikkarten ab der Radeon HD 2400 zu bearbeiten und so Änderungen an Parametern wie Taktraten oder Lüftersteuerung dauerhaft zu speichern, wurde vor wenigen Stunden auf Version 1.24 aktualisiert. Wichtigster Punkt des Changelog ist die Unterstützung der Spannungsänderung für die Radeon HD 5770, HD 5850, HD 5870 sowie die HD 5970.
Auch viele ältere Modelle, die über den L6788A Controller verfügen, dazu gehören einige Radeon HD 4770-Modelle, können jetzt ebenfalls dauerhaft an der GPU-Spannung manipuliert werden.
Ebenso unterstützt der RBE die Veränderung der Speicherspannung falls ein Volterra VT1165 auf der Karte verbaut wurde, was in der Regel bei der Radeon HD 4890, HD 5850, HD 5870 und HD 5970 der Fall ist.
Die Spannungsänderung bei den übrigen Modelle der HD 5000-Serie, namentlich Radeon HD 5670 und HD 5750, wird leider nicht unterstützt, da deren UP6201 Chip keine externe Programmierung zulässt.
Zum Radeon Bios Editor 1.24 (650 KB)
Da der Radeon Bios Editor erst Grafikkarten ab der Radeon HD 2400 unterstützt, steht für ältere Grafikkarten bis zur Radeon X1950 XTX weiterhin mit RaBiT eine passende Alternative bereit.
Um ein den Wünschen entsprechend abgeändertes Bios auf die Grafikkarte flashen zu können, kann das DOS-Tool ATIFlash eingesetzt werden, für das im Forum eine ATIFlash-Anleitung bereit steht.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass durch Modifikationen an der Grafikkarte die Herstellergarantie in der Regel erlischt. Auch übernehmen wir keine Haftung für Schäden, die durch einen Bios-Flash verursacht wurden. Vor einer Abänderung der Taktraten oder Spannungen sollten diese erst mit einem OC-Tool wie dem MSI Afterburner überprüft werden.
Datum: 02. Februar 2010, 20:22 Uhr
Autor: Sören Maier
Quelle: techPowerUP
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03. Februar 2010, 13:36 Uhr