VLC Player 1.1 bringt Hardware-Beschleunigung - aber nicht für ATI
Der VideoLAN Client, bekannt als VLC-Player gehört mit zu der erfolgreichsten und bekanntesten Abspielsoftware von Audio und Video auf dem heimischen Computer. Durch die vielen mitgelieferten und kostenlosen Audio- und Video-Codecs hat der Open Source Player einen guten Ruf errungen und wird stetig mit Updates aktualisiert. Die neuste Version in der Ausführung 1.1 bringt als Neuerung eine hardwareseitige Beschleunigung und Dekodierung von unzähligen Videoformaten wie MKV – jedoch gehen Anwender mit ATI Hardware vorerst leer aus.
Laut den Entwicklern eigne sich eine Grafikeinheit aus dem Hause von Nvidia am besten. Andere Pixelbeschleuniger sind treiberbedingt nicht in der Lage aber zumindest hat ATI diese Problematik eingestanden: Der neuste Catalyst 10.6 sieht mit dem aktuellen VLC-Player keine Kompatibilität, jedoch ist dies der Treibercrew von ATI bekannt und diese arbeitet zusammen mit den französischen VideoLAN-Mitarbeitern an einer Lösung. Anders sieht es bei der Grafikabteilung von Intel aus, die sich komplett quer stellt und VideoLAN nicht unterstützen will.
Ein Sprecher von ATI sagte dazu: "Catalyst 10.6 does not have GPU acceleration enabled for VLC player. AMD has been in contact with VideoLAN concerning this issue and a solution is in the final stages of development, its a new capability in our driver, and will be available very soon in an upcoming Catalyst driver release."
Damit zeichnen sich zumindest gute Aussichten für ATI an.
Kommentare
Kommentar verfassen
Um einen Kommentar zu verfassen, musst du dich erst anmelden. Solltest du noch keinen Account besitzen, so kannst du dich natürlich auch kostenlos registrieren.

25. Juni 2010, 18:48 Uhr